40 Jahre…

… ist es her, dass Heidelberg mit der Speedmaster 102 ZP die erste Wendemaschine auf den Markt bringt. Am Ende der Rezession infolge der weltweiten Ölkrise trifft sie den Nerv der Zeit. Auf einen Schlag verdoppelt der Perfektor die Effizienz. Seitdem setzt Heidelberg in Sachen Wendung immer wieder neue Maßstäbe und geht dabei bis an die Grenzen des technisch Machbaren. Der Antrieb dabei? Auf wechselnde Marktanforderungen zur richtigen Zeit mit den richtigen Lösungen zu antworten.

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1975 – 1982

1975
Energie ist teuer. Trotzdem steigt zum Ende des Jahres die Kauflust wieder an. Der Bedarf an Bedienungsanleitungen, Beipackzetteln und Garantiescheinen ist riesig. Die Speedmaster 102 ZP mit einer Maximalgeschwindigkeit von 10 000 Bogen pro Stunde eröffnet eine neue Dimension der Wirtschaftlichkeit beim Druck zweifarbiger Akzidenzen. Die mechanische Wendeeinrichtung wird manuell gesteuert. Mit der synchronisierten Heidelberg Einskalenverstellung dauert das Umstellen nicht länger als drei Minuten.

1977
Computer Print Control, kurz CPC, halbiert die Einrichtezeit für Vierfarbdrucke. Farbe und Register lassen sich nun von einem zentralen Steuerpult aus einstellen und kontrollieren.

1978
Zu fast allen Produkten gibt es Prospekte. Allein in Deutschland erscheinen 9 604 Zeitschriftentitel. Farbe als Gestaltungselement wird wichtiger. Die Wendung erhöht in allen Formatklassen das Tempo und die Wirtschaftlichkeit. Zusätzlich kommt die Speedmaster 102 als Vier- und Fünffarben-Perfektor auf den Markt.

1982
Immer mehr Produkte, immer mehr Werbung. Wer nicht hervorsticht, verliert. Viele Unternehmen legen sich eigene Hausfarben zu. Zunehmend sind Sondereffekte bei Werbedrucksachen gefragt. Vor allem in den USA werden deshalb auch Fünf- oder Sechsfarbenmaschinen mit zwei Wendungen von Heidelberg eingesetzt. Die Doppelwendemaschinen sowie die neue Speedmaster 102-6-P ermöglichen eine bis dahin unerreichte Kosteneffizienz und Flexibilität beim mehrfarbigen Akzidenzdruck.

1990 – 2008

2010 – 2015

Ausblick